Leichte Feuchtigkeitspflege bei steigender Temperatur

Getty images
Die beste Feuchtigkeitspflege für die Haut im Sommer

Sobald die Temperaturen steigen, fängt die Haut an zu glänzen. Jedoch sollte man auf keinen Fall auf die Feuchtigkeitspflege verzichten: Eine leichte Feuchtigkeitscreme ohne Fett, ein Serum, eine Lotion oder ein Spray reichen aus, um die Haut leicht zu hydrieren.

Teilen

Ohne viel Nährstoffe hydrieren

Manche glauben, dass man im Sommer die Tagescreme völlig weglassen kann. Das ist ein Irrtum. Ob Sommer oder Winter, wie auch an allen anderen Tagen des Jahres braucht die Haut Feuchtigkeit. Durch die Durchblutung saugt sich die Haut zwar von innen mit Wasser voll, aber das reicht nicht aus. Ihr muss von außen eine kosmetische Feuchtigkeitspflege zugeführt werden, die sie mit Wasser versorgt und ihr hilft, dieses mehrere Stunden im Gewebe zurückzuhalten. Bei Hitze schwitzt die Haut und produziert vor allem mehr Talg. Deshalb hat man den Eindruck, sie brauche weniger Nahrung: Das ist aber noch lange kein Grund ihr die Feuchtigkeit vorzuenthalten!

Mit unterschiedlichen Formeln hydrieren

Heutzutage entwickeln die Labore Texturen, die sich immer mehr verflüchtigen und wie Schleier auf der Haut liegen. Dieses Knowhow wurde vor allem für asiatische Frauen entwickelt, die in sehr warmen Gegenden mit viel Luftfeuchtigkeit leben und glänzende Haut befürchten. Für sie wurden die äußerst leichten und hydrierenden Formeln vom Typ « Cosmetic Water » entwickelt. Dank der aufsaugenden Wirkstoffe haben diese Formeln dazu einen mattierenden Effekt und überladen nicht. Einige wirken wie ein Löschblatt, das den Talg aufsaugt. Frauen in westlichen Ländern profitieren nun im Sommer davon.

Mit mehreren Schichten hydrieren  

Diese neuen, wasserartigen Texturen gehen sofort unter die Haut. Die einfachste Routine besteht darin, eine hydrierende Lotion direkt nach morgendlichen Gesichtsreinigung aufzutragen und somit für Feuchtigkeit für die Haut zu sorgen. Diese in Asien übliche, aber für die westliche Welt neue Schönheitsgeste, erlaubt dem Gewebe, sich nach der etwas austrocknenden Reinigung, mit Wasser vollzusaugen. Außerdem bereitet sie die Haut auf die nachfolgenden Produkte vor und erleichtert somit die Aufnahme der Wirkstoffe. Danach kann man, falls notwendig, ein Serum auftragen, dass zusätzlich zu den spezifischen Aktivstoffen auch hydrierend wirkt. Dann wird bei allen Hauttypen eine hydrierende und leichte Feuchtigkeitscreme ohne Fett aufgetragen, die nur wenig nährende Aktivstoffe besitzt, um die Haut nicht zu ersticken.

Hydrieren ohne auszutrocknen

Für diejenigen, die die Haut gerne mit Mineralwasser besprühen ist dies weiterhin eine wirksame Geste, unter der Voraussetzung es richtig zu machen. Das Gesicht wird komplett eingesprüht und der Überschuss mit einem Papiertaschentuch aufgesaugt. Nur nicht an der Luft trocknen lassen, da der osmotische Effekt die Haut austrocknet.

Hydrieren und schützen  

Alle, die sich gerne sonnen und einen Sonnenfilter verwenden, müssen darauf achten, dass der Sonnenschutz auch hydrierend wirkt. Um aber für genug Feuchtigkeit für die Haut zu sorgen, ist es noch besser eine Viertelstunde vor der Sonnencreme eine Feuchtigkeitspflege aufzutragen. Das gilt auch für den Körper. Morgens und abends hydrieren und wenn möglich auch noch tagsüber. Im Sommer schwitzt die Haut viel und verliert somit Wasser... Genau wie der ganze Organismus.