Face Mapping – das Navi für die Landkarte des Gesichts

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Face Mapping ist die moderne Antlitzdiagnose

Die Haut des Menschen spiegelt seine Gesundheit wider, im Gesicht erkennen wir also die Befindlichkeiten unseres Gegenübers. Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM nutzt diese Erkenntnis schon seit jeher, ohne dafür die Bestätigung durch wissenschaftliche Studien zu benötigen.

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In China nutzt man die sogenannte Antlitzdiagnose, um von der Gesichtshaut auf den Zustand innerer Organe zu schließen. In der westlichen Welt hat sich diese Praxis jetzt als Face Mapping zu einem neuen Beauty-Trend entwickelt. Hier erfahren Sie, was Ihr Gesicht Ihnen zu sagen hat.

Die Sprache der Haut?

Das Face Mapping nutzt Erfahrungen aus der TCM und verbindet diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen der westlichen Dermatologie. Aus dieser Verbindung entsteht eine Hautanalyse, die der chinesischen Antlitzdiagnose ähnelt. Dabei werden Zusammenhänge zwischen Gesichtsregionen und verschiedenen Körperorganen hergestellt und Rückschlüsse über deren gesundheitlichen Zustand gezogen. Treten an einer bestimmten Stelle also Hautunreinheiten auf, soll der Grund im zugeordneten Organ liegen. Dementsprechend werden die Probleme behandelt.

Das Gesicht als Landkarte unseres Körpers?

Die Stirn ist im Face Mapping dem Verdauungstrakt und der Blase zugeordnet. Gegen Unreinheiten hilft beispielsweise eine Detox-Kur. Treten Probleme wie Augenschatten auf, sollen gemäß der Antlitzdiagnose die Nieren daran schuld sein. Die beste Gegenmaßnahme ist in diesem Fall eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr. Wangen und Schläfen repräsentieren die Lunge, bei Unreinheiten in diesem Bereich hilft Bewegung an der frischen Luft. Die Nase entspricht dem Herzen, das Kinn dem Magen, in beiden Fällen werden gegen Hautprobleme gesunde Ernährung und ausreichendes Trinken empfohlen. Klingt alles irgendwie logisch, oder?!

Multi-Masking – Nur für Frauen?

Dass Frauen Meisterinnen im Multi-Tasking sind, wussten wir ja schon immer. Eine weitere Disziplin, in der die Männerwelt nicht mithalten kann, heißt Multi-Masking. Genauso logisch wie die Therapie-Empfehlungen der Antlitzdiagnose klingen auch die daraus folgenden Hautpflegemaßnahmen. Denn moderne Frauen, wie beispielsweise die Schauspielerin Friederike Kempter, benutzen heute nicht mehr nur eine einzige Maske für das gesamte Gesicht. Die deutsche Mimin propagiert Hautanalysen nach dem Face Mapping Prinzip, daraus folgt die Erkenntnis, dass nicht jede Region des Gesichts dieselbe Pflege benötigt. Das Multi-Masking berücksichtigt diese Tatsache mit der Verwendung unterschiedlicher Produkte für jede Zone des Gesichts. Die ölige Stirn bekommt also eine andere Pflegemaske als die trockenere Wangenregion oder die mitessergeplagte Nase.

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